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Willkommen bei der Stadtverwaltung Sonthofen

Forum Radstadt

Unter dem Titel "Forum Radstadt" bietet die Stadt Sonthofen in losen Abständen Vorträge, Workshops und Informatives zum Thema Radfahren.

Deutschlandreise – das letzt große Abenteuer
Audio-Vision mit Fotograf Bruno Maul

27. September 2018, 19 Uhr im Haus Oberallgäu Sonthofen
Eintritt frei

Beim dritten Forum Radstadt nimmt der Fotograf Bruno Maul sein Publikum mit auf eine Fahrradtour quer durch Deutschland. Mit dem Rad „langsam durchs eigene Land - mit offenen Augen und Ohren“. Was es bei so einer Reise alles zu bestaunen gibt, berichten Bruno Maul und Manuela Wetzel mit beeindruckenden, musikalisch untermalten Bildern.

Durch liebliche Landschaften geht's aus dem Allgäu über Augsburg, die Altmühl entlang, an Nürnberg vorbei, in Richtung Thüringer Wald. Die weiße Elster lotst die Radler direkt ins Zentrum Leipzigs, um dann über den malerischen Spreewald entlang der Spree mitten ins pulsierende Herz der Bundeshauptstadt Berlin zu rollen. Kurz darauf erreichen sie ein weiteres landschaftliches Highlight - die Mecklenburgische Seenplatte und nach fast zwei Monaten erreichen sie Flensburg an der Ostsee.

Der Rückweg in die Heimat führt die kleine Familie an der Nordsee entlang. Über Emsland und Münsterland rein in den Kohlenpott und raus am Rhein entlang weiter in Richtung Süden. Kurz vor Mannheim verlassen sie den Rhein. Der Odenwald verlangt ihnen noch einiges an Muskelkraft ab und die Steigungen der Schwäbischen Alb werden von den beiden Oberallgäuern unterschätzt.

Informationen zu den bereits stattgefundenen Veranstaltungen im Forum Radstadt

Forum-Vortrag "Utopie oder Zukunft" – September 2017

Utopie oder Zukunft – Radstadt Sonthofen für Jung und Alt?
Vortrag und Diskussion mit Thiemo Graf
27.09.2017 Haus Oberallgäu Sonthofen

Das zweite Forum Radstadt mit dem Radverkehrsexperten Thiemo Graf vom Institut für innovative Städte zeigte, wie Radverkehrsförderung in Fahrradstädten aussieht. In einer Radstadt ist Fahrradfahren für alle Menschen von 8 bis 80 Jahren da. In Deutschland ist Radfahren aber oftmals eine Angelegenheit für sportliche, mutige Pfadfinder – Radwege sind schwer zu finden und enden oft genug im Nirgendwo.

Unter einer Autobahn kann sich jeder sofort etwas vorstellen. Werden Menschen aber danach gefragt, wie denn ein Radweg aussehe, kommen Viele ins Stutzen, da es unzählige Formen von Radwegen in Deutschland gebe und oftmals nur am Verkehrszeichen zu erkennen seien. Thiemo Graf plädiert deshalb für eine auffällige, einladende und klar erkennbare Radverkehrsförderung in Innenstädten. Wie diese aussieht, illustriert er an vielen Beispielen aus großen und kleinen Städten in den Niederlanden und Dänemark. Ob in kleinen, großen, niederländischen oder deutschen Städten, es gelten dieselben Prinzipien für eine gelungene Radverkehrsförderung. Menschen wollen vor allem einfach, bequem und schnell in Städten vorankommen. Sobald es sich auf dem Rad einfacher, schneller und besser als im Auto anfühlt, werden Menschen auch mehr Rad fahren. Bis es soweit ist, ist es allerdings ein langer Weg. Wir seien stark von Routinen geprägt, die wir nur langsam ändern, so Graf. Dafür ist eine einladende Radverkehrsinfrastruktur von wesentlicher Bedeutung. Aber gerade die verkehrliche Infrastruktur in Innenstädten zu verändern, ist in aller Regel ein steiniger Weg. Über viele Jahrzehnte wurde zu stark und einseitig auf die Förderung des Kfz-Verkehrs gesetzt. Es brauche nun einige Zeit, den Trend umzukehren. Klassische Fahrradstädte wie Freiburg setzen schon seit Jahrzehnten auf Radverkehrsförderung und erreichen mittlerweile einen Radverkehrsanteil von über 30 %. Auch in Sonthofen, so der Experte, spricht nichts gegen einen ähnlichen hohen oder noch höheren Anteil an Radverkehr. Dafür wünscht der Referent allen BesucherInnen des Forums viel Durchhaltevermögen. Radverkehrsförderung ist ein Marathon und kein Sprint. Jeder Fahrradfahrer trage aber dazu bei, unsere Innenstädte ein Stück lebenswerter zu machen.

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