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Aktuelles aus Sonthofen

Nachbericht zur Bürgerversammlung

24.11.2017 Zur alljährlichen Bürgerversammlung hatte 1. Bürgermeister Christian Wilhelm die Bürgerinnen und Bürger aus Sonthofen ins Haus Oberallgäu geladen.

Neu in diesem Jahr war, dass sich die Interessierten vorab über die Projekte der einzelnen Fachbereiche informieren konnten. Auf Stellwänden stellten die einzelnen Abteilungen dar, was sie in 2017 geleistet haben und welche Aufgaben sie in 2018 erwarten.

Im Hauptteil der Veranstaltung sprach dann 1. Bürgermeister Christian Wilhelm über die strategische Ausrichtung der Stadt. Für den ersten Bürgermeister war die Bürgerversammlung auch Gelegenheit Halbzeitbilanz zu ziehen. Nach drei Jahren im Amt sprach er davon, dass er die Stadt jetzt besser kennengelernt und die Hauptthemen erkannt hat. Er weiß von den finanziellen Engpässen, die die Stadt belasten und er weiß auch, dass es in Sonthofen zu wenig Wohn- und Gewerbeflächen gibt. Aber er hat auch wieder intensiv erfahren, wie wertvoll und wichtig das Ehrenamt ist. Vor allem in Sonthofen, meint er, sei das Ehrenamt die Stütze der Gesellschaft.

Zur finanziellen Situation sagte Wilhelm, dass die Stadt hier auf einem guten Weg sei. Es konnten in den letzten Jahren weiter Schulden abgebaut und somit Handlungsspielraum für die kommenden großen Projekte geschaffen werden. Denn die Stadt entwickelt sich weiter. Die Konversionsflächen und die Umgestaltung des Bahnhofs zum Mobilitätszentrum erfordern neben großem planerischem Aufwand vor allem viel Geld. Doch nicht nur im städtebaulichen Bereich muss sich Sonthofen weiterentwickeln, vor allem auch bei der Darstellung nach Außen. Viele Attribute stehen für die Stadt. Aber Sonthofen fehlt das Alleinstellungsmerkmal. Sonthofen als die Radstadt im Allgäu kann dieses Merkmal sein.

In seinem weiteren Vortrag unterstrich Wilhelm beim Thema Konversion die Notwendigkeit der Durchführung einer Landesgartenschau im Jahre 2028. Die Gartenschau hilft der Stadt, die von ihm bezeichneten „eh-da-Kosten“ durch deutlich mehr Fördergelder zu finanzieren. Ein attraktives Angebot, das sich Sonthofen nicht entgehen lassen sollte.

Letztes Thema in seinen Ausführungen war die geplante Veränderung der Parkgebühren ab April 2018. Neben einer moderaten Gebührenanpassung, die die Kostensteigerung bei der Bewirtschaftung auffangen sollen, ist es Wilhelm und dem Stadtrat vor allem wichtig, das Parken in Sonthofen zu vereinheitlichen. So soll die Semmeltaste, die 20 Minuten freies Parken ermöglicht, zukünftig auf allen oberirdischen Parkplätzen zu finden sein und die maximale Parkdauer auf zwei Stunden auf den stark frequentierten Parkflächen festgelegt werden. Zudem soll die Möglichkeit des Handyparkens eingeführt werden.

In der anschließenden Aussprache fragten die Bürgerinnen und Bürger Einzelheiten zu für sie auch relevante Themen ab. Ein Wortbeitrag bemängelte zum Beispiel die zum Teil überhöhten Geschwindigkeiten der Radfahrer in der Fußgängerzone. Der erste Bürgermeister versprach die Anregungen mitzunehmen und hofft durch Aktionen im Frühjahr die Sensibilität der Radfahrer zu verbessern.

Ein weiterer Redner bat darum, die Fußwege innerhalb des Friedhofes zu teeren, da die vorhandenen Wege älteren Personen mit Rollatoren Probleme bereiteten.  

Die Präsentation, die Bürgermeister Wilhelm zur Darstellung seiner Projekte gezeigt hat, können sich Interessierte >> hier herunterladen.