Corona Teststrategie in den städtischen Kindertageseinrichtungen

Mit Newsletter vom 21.12.2021 hat das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales die Testnachweispflicht ab 10.01.2022 für Kinder ab dem ersten vollendeten Lebensjahr bis zur Einschulung verkündet.

Die Regelung besagt, dass die Kinder zuhause dreimal in der Woche getestet werden sollen und anschließen der Nachweis bei der Einrichtung erbracht werden muss. Das Ministerium schlägt vor, dies entweder durch Mitbringen bzw. Vorzeigen der Testkassetten oder durch Vorlage einer schriftlichen Eigenbestätigung der Eltern über die Durchführung der Tests nachzuweisen.

Er überlässt es aber dem Träger, wie die Testnachweispflicht umgesetzt wird.

Nach reiflicher Abwägung hat die Stadt Sonthofen beschlossen, nur Testzertifikate von offiziellen Teststellen (Alternative 1) zu akzeptieren oder es den Eltern zu ermöglichen, vor Ort (Alternative 2) in der Einrichtung unter Beisein des pädagogischen Personals die Testung bei ihren Kindern durchzuführen.

Allen Beteiligten war bei der Entscheidungsfindung klar: Im Hinblick auf die drohende nächste Corona-Welle mit dem hochansteckenden Omikron-Virus muss der Schutz der anvertrauten Kinder und natürlich auch des pädagogischen Personals absolut im Fokus stehen! Aus diesem Grund wurden auch andere Nachweisvarianten als zu unsicher verworfen (es sei denn es werden in Bayern Lollitests als Pooltest in den Kindertagesstätten eingeführt).

Der Stadt Sonthofen ist es bewusst, hier einen eigenen Weg zu gehen, der auch etwas mehr Aufwand für die Eltern und das Betreuungspersonal bedeutet, sie sieht aber darin einen entscheidenden Mehrwert an Sicherheit für die Kinder. Die bisher durchgeführten Testvorgänge an den Einrichtungen verliefen relativ reibungslos, die Eltern sowie die Kinder verhielten sich sehr vorbildlich und kooperativ, so dass keine nennenswerten Wartezeiten entstanden sind. Die organisatorischen und hygienetechnischen Abläufe werden übrigens ständig überprüft und gegebenenfalls nachjustiert, so dass die Kinder möglichst optimal geschützt und die Eltern nur so gering wie möglich in der Bringphase beeinträchtigt werden.

Falschmeldung

Die in den Medien kursierende Aussage, ein Kind wurde trotz positivem Test in die Einrichtung eingelassen, ist nicht richtig.

Richtig ist: Am Montag, 10.01.2022 wurde ein Kind im Kindergarten Süd getestet. Das Ergebnis auf der Kassette war allerdings nicht eindeutig ablesbar. Dies kommt übrigens zu einem geringen Prozentsatz immer wieder mal vor. Danach wurde ein nochmaliger Test durchgeführt. Dieser fiel eindeutig negativ aus, so dass das Kind in die Gruppe gehen durfte. Die Familie behielt jedoch verantwortungsbewusst ein Auge darauf und testete das Kind zu Hause nochmals, dann jedoch mit einem positiven Befund. Im Folgenden wurden die nötigen Melde- und Quarantäneschritte eingeleitet.

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