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Aktuelles aus Sonthofen

Bürgerversammlung stieß auf großes Interesse

05.12.2018 Über 130 Sonthoferinnen und Sonthofer sind in diesem Jahr zur Bürgerversammlung gekommen und haben sich aus erster Hand über die Arbeit in der Stadtverwaltung und die kommenden Projekte in Sonthofen informiert.

Im Foyer des Haus Oberallgäu waren wieder Infostände der einzelnen Fachbereiche aus der Stadtverwaltung aufgebaut, an denen sich die Interessierten bei den Mitarbeitern der Verwaltung über aktuelle Themen informieren konnten. Der Fachbereich Verkehr brachte sogar einen Parkscheinautomaten mit, so dass vor Ort die Funktionsweise der neuen Automaten erklärt wurde.

Neu in diesem Jahr war auch, dass sich neben der Stadtverwaltung auch die Bundeswehr, die Polizei und das Amtsgericht präsentiert hatten. Die Polizei zum Beispiel warnte die Bürgerinnen und Bürgern vor den immer dreister agierenden falschen Polizeibeamten, die auch hier ihr Unwesen treiben.  

In seinem Bericht stellte dann Bürgermeister Wilhelm im großen Saal des Haus Oberallgäu die strategischen Projekte für das kommende und die nachfolgenden Jahre vor. Das Mobilitätszentrum am Bahnhof, die Bahnunterführung in der Immenstädter Straße und das geplante Stadtmuseum sind Projekte, die gerade unter Hochdruck bearbeitet werden. Erfreulich ist, dass sich der städtische Haushalt sowie erholt hat, dass diese Maßnahmen gut gestemmt werden können.

Weiter ging er auf die Konversion und die Entwicklung von Wohn- und Gewerbegebiete ein. Die von ihm vorgestellte Präsentation kann auf den städtischen Internetseiten << hier eingesehen werden.

In der anschließenden Aussprache war unter anderem die Quartiersentwicklung in der Goethestraße und die Auswirkungen in die benachbarten Straßen Thema. Es wurde befürchtet, dass zu wenig Parkmöglichkeiten für die zusätzlichen Wohnungen entsteht und dass der Verkehr zunehmen wird. Der Vorschlag, eine direkte Abfahrt auf die B 308 zu installieren wird zurzeit schon durch die Verwaltung geprüft.

Aus Seiten der Bürgerschaft wurde auch nach einer flächendeckenden Einführung einer Tempo 30 Zone im Stadtgebiet gefragt. Hier entgegnete Bürgermeister Wilhelm, dass eine generelle Regelung in seinen Augen wenig Sinn machen würde, da jeder Bereich für sich betrachtet werden muss und es auch viele Stimmen gegen Tempo 30 gäbe.

Neben weiteren Fragen, wurde auch um Sachstand zum geplanten Wohnmobilstellplatz gebeten. Bürgermeister Wilhelm erläuterte hierzu, dass der eigentlich vorgesehene Standort im Bereich des Marktangers aufgegeben und zwischenzeitlich andere Flächen geprüft wurden. Der Bereich des Wonnemars bietet sich hierzu nach heutigem Stand gut an.

Bürgermeister Wilhelm schloss die Bürgerversammlung nach gut zwei Stunden. In seinen Abschlussworten bat er die Bevölkerung darum, stets den gesunden Menschenverstand walten zu lassen und nicht darauf zu warten, dass die Behörden oder die Politik Regeln für das Zusammenleben aufstellen. Denn nur in einem rücksichtsvollen Miteinander kann nachhaltig gute Nachbarschaft und Zusammenleben entstehen.