Bauliche Erweiterung des Heimathauses

Ziel

Vom Gebäude Kirchstraße 8 (bekannt als „Rapphaus“ oder „Lukashaus“) wurde nur ein Teil als erhaltenswert eingestuft. Der neuere Anbau wurde daher abgebrochen und macht Platz für ein neues Gebäudeteil, das die beiden bestehenden Gebäude Sonnenstraße 1 und Kirchstraße 8 verbindet.

Die beiden denkmalgeschützten Kopfbauten erhalten einen einheitlichen Rücken als ruhigen Hintergrund. Dabei verschmilzt der neuere 70er-Jahre Anbau des Heimathauses mit dem Neubau. Die ortstypische Typologie unmittelbar aneinandergebauter, giebelständiger Häuser wird neu interpretiert, die abwechslungsreiche Dachlandschaft gliedert das Gebäude.

Der Hauptzugang wird neu in Richtung Kirchplatz angelegt, in städtebaulich wichtiger Lage mit Orientierung zur Innenstadt und gegenüber der Pfarrkirche St. Michael. Zwischen dem alten Bauernhaus, der neuen Erweiterung und dem "Lukashaus" wird ein geschützter grüner Freibereich zum Verweilen einladen.

Die Fassaden von Neubau und 70er-Jahre-Bau werden einheitlich in Holz verkleidet, einem typischen Baustoff der Region. Fassade und Dachlandschaft sind damit nicht nur ein Beitrag zum modernen Bauen in historischer Umgebung und zur gewünschten Ortsbildpflege der Stadt, sondern auch ein Beitrag zur Verwendung nachwachsender Rohstoffe.

Durch die Erweiterung entsteht neben der musealen Dauerausstellung so nun auch Platz für einen eigenen Sonderausstellungsraum, einen Vermittlungsraum, einen großen Multifunktionsraum, Verwaltungs- und Personalräume sowie ein Museumscafé. Außerdem wird das komplette Kellergeschoß zum Depot umgewandelt, so dass die Depots in verschiedenen Nebengebäuden aufgelöst werden können.

Beteiligte:

Architektur:
Andreas Ferstl Architekten, München
h33 Architekten, Sonthofen

Projektsteuerung:
Hitzler Ingenieure, München

Fördermittelmanagement:
die Städtebau, Gersthofen

Tragwerksplanung:
Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten

Planung Technische Gebäudeausrüstung – HLS:
Güttinger Ingenieure GbR, Kempten

Planung Technische Gebäudeausrüstung- ELT:
Körbl + Feneberg GmbH, Füssen

Planung Brandschutz:
Konstruktionsgruppe Bauen AG, Kempten

Stand/Planung:

Die Abbrucharbeiten am Nachbargebäude wurden durchgeführt, derzeit entsteht der Rohbau. Die Fertigstellung des neuen Gebäudes ist für Ende 2021 geplant. Danach geht es an den Innenausbau der Ausstellungsbereiche.

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